Inhalt
| Name | Archäologisches Museum Hamburg (AMH) |
| Eröffnung | 1898 |
| Schwerpunkt | Archäologie Norddeutschlands |
| Stadtteil | Harburg |
| Eintritt | kostenpflichtig |
| Parkplätze | ja |
| Barrierefrei | ja |
Im Archäologischen Museum Hamburg erfährst du, wie alt die Spuren sind, die direkt vor deiner Haustür liegen. Du stehst vor Werkzeugen aus Feuerstein, die Menschen der Altsteinzeit vor Zehntausenden Jahren hergestellt haben. Daneben siehst du Keramik, Schmuck und Metallobjekte, die dir zeigen, wie sich Materialien und Techniken entwickelt haben. Besonders eindrucksvoll sind die Rekonstruktionen von Häusern, Siedlungen und Werkplätzen, die dir das frühere Leben bildlich vor Augen führen.
Auch frühe Funde aus dem Gebiet der heutigen Stadtteile – zum Beispiel aus Harburg, Wilhelmsburg oder dem Alten Land – geben dir eine Vorstellung davon, wie vielfältig das Leben hier schon damals war. Ein eigener Schwerpunkt widmet sich den frühen städtischen Strukturen: Wie Siedlungen entstanden, wie Handel funktionierte und warum bestimmte Orte überhaupt besiedelt wurden. Das Beste: Die Ausstellung macht die archäologische Arbeit sichtbar, sodass du verstehen kannst, wie aus Erde, Knochen und Scherben Geschichten werden.
Ein großer Teil der Ausstellung zeigt dir, wie Archäologie heute funktioniert. Du siehst Werkzeuge, Fundprotokolle, Karten, digitale Rekonstruktionen und erfährst, wie moderne Technik Grabungen unterstützt. Besonders spannend ist der Blick hinter die Kulissen: Wie erkennt man, ob ein Fund wirklich etwas bedeutet? Wie datiert man Objekte? Und wie sieht ein Alltag auf einer Grabung eigentlich aus?
Dazu kommen regelmäßig Sonderausstellungen, die tiefer in bestimmte Themen eintauchen – etwa Handel in der Bronzezeit, das Leben im mittelalterlichen Harburg oder aktuelle Grabungen, die den Blick auf Hamburg verändern. So bleibt das Museum lebendig und zeigt, dass Archäologie kein abgeschlossenes Kapitel ist, sondern ständig neue Erkenntnisse liefert.
Das Archäologische Museum Hamburg hat seine Wurzeln in frühen archäologischen Sammlungen aus Harburg, die im späten 19. Jahrhundert zusammengetragen wurden. Damals begann man erstmals systematisch, Funde aus dem Hamburger Umland zu dokumentieren und zu bewahren. Aus dieser Sammlung entwickelte sich nach und nach ein Museum, das sich der Vor- und Frühgeschichte der Region widmete.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Sammlung kontinuierlich erweitert. Besonders Grabungen im Zuge großer Bauprojekte – etwa Hafen- und Industriebauten – brachten zahlreiche neue Erkenntnisse und Objekte ans Licht. Mit der Zeit wuchs auch der wissenschaftliche Anspruch: Das Museum wurde zu einer wichtigen archäologischen Fachinstitution, die nicht nur ausstellt, sondern selbst forscht und aktiv Grabungen begleitet.
Die heutige Form des Museums entstand, als die archäologische Forschung, die Denkmalpflege und die museumspädagogische Arbeit enger miteinander verzahnt wurden. Das Ziel: Ein Ort, an dem wissenschaftliche Erkenntnisse für alle verständlich erklärt werden. Heute ist das Archäologische Museum Hamburg die zentrale Adresse für alle Fragen rund um Hamburgs frühe Geschichte – mit einer umfangreichen Sammlung, modernen Methoden und einem klaren Fokus auf regionale Archäologie.
| Januar – Dezember | Dienstag – Sonntag: 10:00 – 17:00 Uhr |
| Montag | geschlossen |
| Feiertage | teilweise abweichend |
| Erwachsene | 6,00 € |
| Ermäßigt | 4,00 € |
| Kinder und Jugendliche | 0,00 € |
| Familien | 8,00 € |
| Parkplatz | ❌ |
| Toiletten | ✅ |
| Barrierefrei | ✅ |
| Gastronomie | ❌ |
| Für Kinder geeignet | ✅ |
Öffentliche Verkehrsmittel
Du erreichst das Museum bequem mit der S-Bahn. Steig an der Station Harburg Rathaus aus und geh wenige Minuten zu Fuß zum Museumsplatz. Auch mehrere Buslinien halten direkt in der Nähe. So bist du schnell mitten im archäologischen Herz von Harburg.
Entdecke Hamburgs Museen – von Kunst und Geschichte bis Technik und Maritimem.
Auf hamburger-museen.de findest du alle Museen der Stadt
mit Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und aktuellen Ausstellungen.